Erwachsene vernetzen sich für die Jugend

  07.10.2026 Uttwil: offizielle Mitteilungen

Die Offene Jugendarbeit (OJA) Uttwil und Oberland-See lud am 23. September 2026 zu einem Apéro im Jugi Landschlacht ein. Neben Jugendlichen nahmen auch rund 20 Vertretende der Gemeinderäte, der Jugendpolizei, des Sicherheitsdiensts, der Schule, der Schulsozialarbeit und der Bevölkerung teil.

„Eine Pflanze braucht Pflege, damit sie gedeihen kann“, erläuterte Sarah Huber, Gemeinderätin in Langrickenbach und Vorsitzende der Jugendkommission ihr Geschenk an die Offene Jugendarbeit anlässlich des Apéros. Mit der Pflanze als Metapher wies sie auf die Kernaufgabe der OJA hin: Jugendlichen Bezugspersonen zur Verfügung stellen, an die sie sich mit Anliegen und Sorgen wenden können.

Das Team rund um Jugendbeauftragte Christina Zweili zeigte mit Berichten aus dem Arbeitsalltag auf, dass OJA mehr ist, als einen Töggelikasten aufzustellen. Umgekehrt wurde deutlich, dass Jugendliche im Jugi auch nicht nur ihre Freizeit verbringen: Sie entwickeln eigene Ideen, gestalten die Räume, übernehmen Verantwortung, verhandeln und finden gemeinsam Lösungen.

Auch Gemeinderätin Regina Slongo aus Uttwil zieht eine positive Bilanz. In der Beziehung zu den Jugendarbeitenden fühlten sich Jugendliche ernstgenommen, was sich auch ausserhalb des Jugendtreffs zeige: „Sie gehen kaum mehr auf Konfrontation und im öffentlichen Raum ist es ruhiger geworden.“

Sarah Huber bestätigt: „Die OJA erreicht Jugendliche auch dort, wo Eltern, Schule und Behörden kaum Zugang finden.“ Sie seien nahe an deren Lebenswelt. Dadurch würden Bedürfnisse, Herausforderungen und Entwicklungen frühzeitig sichtbar. „Das ist nicht nur für die Jugendlichen wertvoll, sondern auch für die Gemeinde.“

Gemeinderat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Möchten Sie weiterlesen?

Ja. Ich bin Abonnent.

Haben Sie noch kein Konto? Registrieren Sie sich hier

Ja. Ich benötige ein Abo.

Abo Angebote