Häsch gwüsst..., dass der neunjährige Romanshorner Georg Bruckner bereits zur Spitze des Schweizer Kartnachwuchses gehört?
27.08.2026 Kolumnen, Romanshorn..., dass der neunjährige Romanshorner Georg Bruckner bereits zur Spitze des Schweizer Kartnachwuchses gehört? Und er mit der Startnummer 11 derzeit um Platz drei in der Schweizer Meisterschaft kämpft, regelmässig schnellste Runden fährt und dafür nicht nur auf realen Rennstrecken in mehreren Ländern, sondern intensiv im Simulator zu Hause und mit einer Sonderbewilligung bei autovirtuell in Romanshorn trainiert?

Auf der Rennstrecke.
Mit neun Jahren an der Spitze: Romanshorner Karttalent Georg Bruckner auf Erfolgskurs
Wenn Georg seinen Helm aufsetzt und in sein Kart steigt, wird aus dem Romanshorner Primarschüler ein hochkonzentrierter Rennfahrer. Unter dem Namen SwissRaceAce tritt der Neunjährige mit der Startnummer 11 im Rotax-Nachwuchskartsport an – und hat sich dort bereits an der Schweizer Spitze seiner Altersklasse etabliert.
Georg fährt derzeit um Platz drei in der Schweizer Meisterschaft. Bei Rennen und Trainings gelingt es ihm immer wieder, die schnellsten Rundenzeiten seiner Klasse zu erzielen. Im Kartsport zählen dabei nicht nur Mut und Geschwindigkeit. Gefragt sind Präzision, Konzentration, technisches Verständnis und die Fähigkeit, das eigene Fahrverhalten kontinuierlich zu analysieren.
Die Begeisterung kam noch vor dem Laufen
Georgs Faszination für Autos und Motorsport begann aussergewöhnlich früh – noch bevor er selbst laufen konnte. Fahrzeuge, Lenkräder und alles, was sich bewegte, übten schon damals eine besondere Anziehungskraft auf ihn aus. So lief er mit 2 Jahren schon im autobau-Museum herum und übernahm die «Führung».
Mit fünf Jahren war ihm der elektrische Jeep schlicht zu langsam.
Die Konsequenz war für Georg naheliegend: Ein richtiges Kart musste her, was er im Alter von fünf erhielt. «Seine ersten Fahr- und Trainingserfahrungen sammelte er in der Karthalle Fimmelsberg und auf der Rennpiste in Sulgen», erzählt Papa Jörg.
Mit acht Jahren folgte der nächste grosse Schritt: Georg bestritt seine ersten Kartrennen. Aus dem Training wurde Wettbewerb – mit Zeitnahme, direkten Konkurrenten und dem Ziel, sich im Schweizer Nachwuchskartsport zu behaupten.
Von Romanshorn auf die Rennstrecken Europas
Seine sportliche Entwicklung führt Georg inzwischen weit über die Ostschweiz und die Schweizer Grenzen hinaus. Zu seinen Trainings- und Rennstrecken gehören Wohlen und Lyss in der Schweiz, Franciacorta, Lonato und «7 Laghi» in Italien sowie Levier, Vesoul und Besançon in Frankreich. Auch auf verschiedenen Rennstrecken in Deutschland und Osteuropa ist er gefahren.
Gerade diese Vielfalt ist für seine Entwicklung wertvoll. Georg muss neue Strecken schnell erfassen, Bremspunkte finden und die Ideallinie verinnerlichen. Gleichzeitig gilt es, sich auf unterschiedliche Wetter-, Reifen- und Streckenbedingungen einzustellen.

Auf dem Simulator zu Hause.
Rennstrecken der ganzen Welt im eigenen Simulator
Ein wesentlicher Teil seines Trainings findet bereits statt, bevor Georg auf eine reale Strecke fährt. Zu Hause nutzt er verschiedene Rennsimulatoren, um Fahrtechnik, Reaktionsfähigkeit und Streckenkenntnis zu trainieren.
Die virtuelle Welt erweitert seinen Trainingsradius noch einmal erheblich: Im Simulator kann Georg Rennstrecken auf der ganzen Welt fahren und dadurch unterschiedlichste Streckencharakteristiken, Kurvenfolgen und Fahrsituationen kennenlernen.
Das Simracing ist für ihn deshalb weit mehr als ein Computerspiel. Es ergänzt das reale Karttraining und schult Linienwahl, Bremspunkte, Reaktionsfähigkeit und das Verständnis dafür, wie sich Fahrzeuge in unterschiedlichen Situationen verhalten und wie man Rennen strategisch wie taktisch gewinnt.

Bei autovirtuell kann Georg Rennstrecken auf der ganzen Welt fahren …
Sonderbewilligung für Training bei autovirtuell bei autovirtuell
Eine besondere Trainingsmöglichkeit befindet sich direkt in seiner Heimatstadt. Georg trainiert auch bei autovirtuell in Romanshorn an professionellen Rennsimulatoren.
Aufgrund seines jungen Alters ist dies keine Selbstverständlichkeit: Georg darf dort mit einer Sonderbewilligung trainieren. So kann er zusätzliche Simulatorstunden absolvieren und seine Fähigkeiten unter anspruchsvollen virtuellen Bedingungen weiterentwickeln.
Geschwindigkeit allein reicht nicht
Hinter guten Rundenzeiten steckt im Kartsport viel technische Arbeit. Reifendruck, Übersetzung, Fahrwerksabstimmung sowie Wetter- und Streckenbedingungen beeinflussen das Fahrverhalten erheblich.
Auch Georg muss deshalb bereits lernen, sein Kart zu verstehen und präzise Rückmeldungen zu geben: Wo fehlt Grip? Wie verhält sich die Hinterachse? Wo kann später gebremst werden? Und warum war ein Konkurrent in einem bestimmten Streckenabschnitt schneller?


Ein Romanshorner Nachwuchsfahrer mit grossen Ambitionen
Seine Erlebnisse im Motorsport werden unter dem Namen SwissRaceAce auch über soziale Medien begleitet. Dort gibt Georg Einblicke in Trainings, Rennen und das Leben eines jungen Kartfahrers.
Wie weit dieser Weg einmal führen wird, ist offen. Im Moment zählt der nächste Schritt: trainieren, lernen und Runde für Runde schneller werden.
Seine Basis bleibt Romanshorn. Seine Rennstrecken liegen inzwischen in
der Schweiz und quer durch Europa – und im Simulator auf der ganzen Welt.
Redaktion / eing.










