«Kann da noch mehr kommen – an Kultur?»

  29.10.2026 Kultur&Natur, Romanshorn

Kultur lebt von Vielfalt und Überraschung – auch: Während dreier Tage (und mehr) wurde Romanshorn zum Hotspot.

Kultur ist Musik, Kunst, Literatur und Film: Zum einen präsentierten die Kulturtage auch Gewohntes – sprich: offene Ateliers, Mostkeller, zahlreiche Filmvorführungen (mit 244 Besuchern und Besucherinnen) und ein Panem-Konzert. Anderseits gab es auch neue Räume und Performances zu entdecken. So waren auf der ausser Betrieb gesetzten Fähre «Euregia» eine tänzerische Aufführung der Spontaneität (mit Elenita Querioz) zu sehen, eine der Aktualität angepasste Lesung des Goethe-Klassikers «Iphigenie» (mit Judith Niethammer und Hans-Peter Ulli) zu hören, eine erzählerische Performance mit der Schauspielerin Boglarka Horvàth (und Gruppe) sowie Zuschauerbeteiligung auszuprobieren und schliesslich afrikanische Trommelmusik vom Feinsten mit der Gruppe Saf Sap zu geniessen.

Berührend
Das Talenticum wiederum bot dem Duo «Rist und Rose» (Mathias Rist und Rose Marie Gasser) eine Bühne für Schweizer Lieder, eigene Chansons und zum Mitsingen. Am Abend vorher bot Josephine Francois auf humorvolle und überraschend poetische Weise eine theatralische Reise zu sich und andern.

Schliesslich war der B-Treff (der Betula-Institution) kurzerhand zum Ausstellungsraum umfunktioniert worden, für Bilder von drei Protagonisten. Und nicht zuletzt war zum ersten Mal das Fototeam fast permanent involviert – mit informativen, bildreichen Vorträgen, starken Bildausstellungen und Preisverleihungen der Fotochallenge zum Vereinsjubiläum: «Die Romanshorner Kulturtage 2026 haben eindrücklich gezeigt, wie viele Facetten Kultur in Romanshorn hat. Von spannenden Begegnungen bis zu kreativen Darbietungen wurde die kulturelle Vielfalt unserer Stadt auf wunderbare Weise sichtbar. Ein herzliches Dankeschön an alle Kulturschaffenden für ihr Engagement und ihren wertvollen Beitrag zum kulturellen Leben unserer Hafenstadt», sagt dazu der Kulturbeauftragte Stefan Krummenacher.

Markus Bösch


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