Landfrauen, «Wickerli» und Biberli

  13.08.2026 Wirtschaft, Salmsach, Romanshorn

Am 24. Juni, bevor alle in die Ferien fuhren, reisten die Landfrauen Romanshorn-Salmsach bei heissem Wetter mit der Bahn nach Appenzell, wo sie schon bald unter schattenspendenden Bäumen Einkehr fanden.

Danach ging es weiter zu einem feinen Zmittag. Der Rundweg um das Städtchen wurde kurzerhand infolge hoher Temperaturen ins Museum von Appenzell verlegt, wo sie eine Sonderausstellung zu alten Haushaltgeräten besuchten. Etwas skeptisch mussten sie sich aber eingestehen, dass es sehr amüsant war. Alte Blocher, wie sie unsere Mütter noch benutzten oder wir als Kinder benutzen mussten. Kartoffelstampfer oder Staubsauger wie dazumal und selbst «Wickerli» ergaben anregende Gespräche. Unsere Enkel kennen diese Geräte nicht mehr.

Eine kühlende Glace in den Gassen der schönen Altstadt tat doch der Seele gut, bevor es weiter nach Weissbad in die Bischofberger Biberli-Produktionsstätte ging. Dort durften die Landfrauen selbst handanlegen und jede durfte einen grossen gefüllten Biber in einer schönen Schachtel mit nach Hause nehmen. Im Sommer Biberli essen? Hoffentlich wird er nicht alt, obwohl er lange haltbar ist. Doch kurze Zeit nach dieser schönen, geselligen Reise, erinnert nur noch die schöne leere Schachtel an diesen wunderbaren Tag.

«Bin ich froh, eine Landfrau zu sein!», die Schreiberin

Therese Kugler


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