Neuer Name: «Naturschutz Region Romanshorn»
11.02.2026 Kultur&Natur, RomanshornMit einem neuen Namen und neuen Ideen geht der Vogel- und Naturschutz Romanshorn in die Zukunft: An der Jahresversammlung wurde der Name «Naturschutz Region Romanshorn» abgesegnet. Die Wildtierbiologin Antonia Hürlimann machte mit der faszinierenden, nachtaktiven Tierwelt bekannt.
Das Naturschutzgebiet an der Aach ist das Aushängeschild: Im Auftrag des Kantons pflegt der Vogel- und Naturschutz Romanshorn die vielfältigen und naturnahen Hektaren am See, an vorderster Front mit dem Leiter desselbigen, Emil Gsell: «Zusammen mit vier Hochlandrindern und 30 Schafen haben zahlreiche Helferinnen und Helfer beim Mähen der Magerwiese, beim Zurückschneiden von Sträuchern mitgeholfen. Wir haben fünf kleine Teiche für Gelbbauchunken gebaut. Aufgrund eines Sicherheitsrundganges mussten Eschen und Birken gefällt werden.»
Margie Koster und Marco Bertschinger informierten über Exkursionen, die vor Ort durchgeführte Delegiertenversammlung von BirdLife Thurgau und nicht zuletzt über die Gründung einer «Sensenmähgruppe». 2026 kommen neue Angebote dazu: Am 28. Mai wird erstmals zu «Naturschutz am Firobig» eingeladen, Anfang Juni zu einem Abendspaziergang zu Gebäudebrütern und am 3. Juli zu einer «Glühwürmchen-Pirsch».
Geld und Statuten
Sowohl die Rechnung als auch das Budget schliesst und rechnet mit einem kleinen Minus. Mitsamt einigen Anmerkungen wurden in der Folge die angepassten Statuten abgesegnet: Neu heisst der Verein «Naturschutz Region Romanshorn». Silvia Rosser und Beat Dönni traten aus dem Vorstand zurück – Letzterer hatte sich während 15 Jahren als Kassier im Verein engagiert. Iris Haffter, Meret Engel, Margie Koster und Marco Bertschinger wurden mit Applaus wiedergewählt, neu im Vorstand wird Sandra Mendez aus Uttwil mitarbeiten. Gesucht ist weiterhin eine Kassierin, ein Kassier.
Markus Bösch
Die Natur lebt auch in der Nacht: Mit beeindruckenden Bildern und beunruhigenden Fakten informierte die Wildtierbiologin Antonia Hürlimann vom Verein «Wilde Nachbarn» über nachtaktive Tiere: «70 % der Säugetiere sind in der Nacht aktiv und viele werden durch das zunehmende Kunstlicht beeinträchtigt. So werden Lebensräume dadurch oft fragmentiert, Ökosystemdienstleistungen eingeschränkt. Es gibt zwar einen Massnahmenplan des BAFU, gefordert zu handeln sind jedoch Behörden gleich wie Private.» (mb)





