Premiere und zugleich Dernière in Salmsach

  25.06.2026 Politik, Salmsach

Erstmals wurde die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Salmsach im neuen «Aachhuus» durchgeführt. Gleichzeitig war es die letzte für Patrik Forrer in seiner Amtszeit als Gemeindepräsident. Abnahme der Rechnungen und Informationen aus Gemeinde und Schule waren Traktanden.

Von den 877 Stimmberechtigten nahmen 82 an der Versammlung im Eventraum des «Aachhuus» teil. Die grossen Fenster liessen den Blick auf das Aachufer und den See frei, während Patrik Forrer, der Ende Monat das Amt als Gemeindepräsident niederlegen wird, dankte: den Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat, den Verwaltungs- und Werkhofangestellten, einfach allen für ihr Erscheinen, ihre Kritik, ihre Einwände, ihre Zustimmung und ihr Vertrauen. Die Zeit in Salmsach habe er dankbar und bereichernd erlebt, geprägt von unzähligen Begegnungen und gemeinsamen Projekten. Forrer übernimmt per 1. Juli die Geschäftsführung des Talenticums in Romanshorn (siehe «Seeblick»-Bericht).

Walter Schumacher dankte Forrer im Namen der Gemeinde für sein Engagement. Mit seiner gradlinigen, zielstrebigen, aber auch kompromissbereiten Art habe er in Zusammenarbeit mit andern Gemeindeangestellten viele Projekte verwirklicht, oder zumindest angestossen, so im Unterdorf durchgehend Tempo 30, den Dorfspielplatz bei der Kirche, die Kita mit Mittagstisch bei der Schule, Abschluss der Ortsplanungsrevision und vieles mehr.

Rechnung
Die Rechnung der Politischen Gemeinde weist einen Ertragsüberschuss von Fr. 456’639 aus. Dieser wird für Abschreibungen auf dem Eventteil «Aachhuus» verwendet. Die Versammlung stimmte Rechnung und Gewinnverwendung zu. Die Primarschule − integriert in die Politische Gemeinde − weist einen Aufwandüberschuss von Fr. 27’573 aus. Dieser wird der Spezialfinanzierung belastet. Auch der Rechnung der Schulgemeinde stimmten die Versammelten einstimmig zu.

Allgemeines
In einem Pilotprojekt werden E-Scooter versuchsweise getestet. Bezüglich Geh-Radweg Hungerbühl−Fehlwies sollte bis Ende Sommerferien der Plan öffentlich aufliegen. Roland Allenspach bat, dies nochmals mit dem Kanton zu überdenken. «Wir sind seit sieben Jahren dran und haben eine gute Lösung gefunden. In meiner Amtszeit befasse ich mich nicht mehr mit dem Thema», entgegnete Forrer. Auf dem Vorplatz des «Aachhuus» genossen die Versammelten anschliessend bei Grillwürsten und Getränken den wunderschönen Sommerabend.

Trudi Krieg


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