Quo vadis Demokratie? – ein Anlass der «Mitte Romanshorn»
18.06.2026 Politik, Romanshorn«Die Mitte», wie viele Parteien und Vereine, hat zunehmend Mühe, Menschen zu finden, die sich einbringen und exponieren. Die Partei versucht deshalb immer wieder, interessierte Leute für die Mitarbeit und das Engagement für unsere Heimat zu gewinnen.
In diesem Zusammenhang organisierte die Partei einen Anlass, bei dem die Frage diskutiert wurde, wohin es mit unserer Demokratie gehen könnte. Nach einigen einführenden Gedanken von Susann Metzger (parteilose Regierungsrätin, AR), diskutierten sie, Felix Meier (Grossratspräsident TG) und Flavia Scheiwiller (Junge Mitte TG) die von Andreas Müller (Mitte Romanshorn) und vom Publikum gestellten Fragen.
Eigentlich müssten einem der Wert und die Pflege der Demokratie in Zeiten globaler Unsicherheit bewusst sein, und trotzdem lässt sie viele kalt. Susann Metzger betonte, dass nicht Extremisten, Diktatoren und Kriege die Demokratie bedrohen, sondern unsere Gleichgültigkeit! Wenn wir aufhören, zu «streiten» im Sinn von diskutieren, gebe es keine tragfähigen Lösungen. Es wurde auch diskutiert, ob die Entscheidungsfindung zu anspruchsvoll geworden sei. Flavia Scheiwiller betonte, dass der Einsatz neuer Kanäle dazu beitragen könne, das Interesse der Jungen zu erhöhen.
Die Diskussion zeigte, dass die Problematik sehr vielschichtig ist! In einem Punkt waren sich alle einig: Demokratie lebt durch Dialog, Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen und persönlichem Engagement.
Jürg Marolf, «Die Mitte» Romanshorn
