Sängerin trifft Verseschmied

  11.05.2022 Kultur&Natur

Wenn das Museum am Hafen zu wenig Platz hat, ist daselbst Musik angesagt – einmal mehr zusammen mit humorvoller Poesie.

Es sind üblicherweise Ausstellungen aus der lokalen Vergangenheit, die die Menschen ins Museum am Hafen locken: Am Freitag, 6. Mai, war es einmal mehr ein Duett von Verskunst und Musicalmelodien.

«Damit bringen wir Geschichten ins Museum (der Historie) − solche in Reimform und andere in musikalischer Art. Also Verse in Balladenlänge und Emotionen im Sologesang», begrüsste Christoph Sutter seinen Gast, die Sängerin Simona Meyer. Zusammen entführten sie die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in vergangene und auch zukünftige Welten. Sie ist Primarlehrerin im sanktgallischen Abtwil und nimmt Gesangsunterricht bei Monica Quinter. Er ist Lehrer und Poet und hatte bereits mehrmals zu Liederabenden mit Versen eingeladen.

Gehen ins Herz
Mit grosser Präsenz und überzeugender Stimme sang Simona Meyer von Arielle, von der «Päpstin», von tanzenden Liebespaaren, von armen Leuten und goldenen Sternen der Vergangenheit und die Zuhörer und Zuhörerinnen dankten es ihr mit lang anhaltendem Applaus. Und Christoph Sutter entlockte denselbigen Schmunzeln und Lachen mit seinen Reimen übers Menschsein und philosophisch-überraschenden Antworten über Schöpfung und Muttertag. Vielleicht hineinmündend in die Erkenntnis: «Es gilt, jedem Thema seinen Ort und seine Zeit zu geben. Mit genau gewählten Versen und sagenhaft stimmigem Gesang.»

Markus Bösch

 

 

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