SRF persönlich: Schauspielerin begegnet Grafen
13.05.2026 Kultur&Natur, RomanshornIsabella Schmid ist Schauspielerin, Björn Graf Bernadotte ist Geschäftsführer auf der Mainau: Sie erzählten über Kindheit und Beruf(-ung) in der Sonntags-Gesprächsrunde von «SRF persönlich» am 10. Mai im Kino Roxy.
Sie wohnt in Zürich und Köln, er in einem Schloss auf der Bodenseeinsel Mainau, sie hat drei Brüder, er vier Geschwister und beide leben auch im Moment: «SRF persönlich» ist einmal mehr Gast im «Roxy», an diesem 10. Mai moderiert von Michelle Schönbächler.
MPA, Schauspiel, Geschäftsführer, Jagd
So unterschiedlich ihre Lebenssituationen sind, Parallelen lassen sich trotzdem feststellen: Während Schmid nach der Ausbildung zur Medizinischen Praxisassistentin im Metier des Schauspiels und Bühnenkunst erfolgreich geworden ist, hatte Björn Graf Bernadotte neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Mainau GmbH nur einmal eine kleine Rolle als Schauspieler in einem «Tatort»: «Was mich begeistert ist die Jagd, angefangen bei der Ausbildung dazu, bis zum ‹In-der-Natur-Sein›, die Klänge des Morgens und die Farben des Abends zu erleben. Und die Jagd – aus meiner Sicht − als nachhaltigste und ökologischste Art des Fleischproduzierens.»
Und an dieser Stelle kommt eine weitere Gemeinsamkeit zum Vorschein: Er kocht sehr gern, und dazu gehört bereits das Einkaufen auf dem Markt. Und für sie hat Kochen auch immer mit Gerüchen und einem «Zuhause sein» zu tun.
Ausbilden und unterstützen
Fast schon selbstverständlich ist die Frage der Moderatorin nach Blumen – immerhin ist die Mainau ein Inbegriff für Blumen, Garten und Bäume. Der Graf überlegt und entscheidet sich dann für Orchideen, die Schauspielerin liebt Tulpen und Pfingstrosen.
Für Isabella Schmid ist es wichtig, in und mit ihren Schauspielrollen ernst genommen zu werden: «Daneben bin ich auch als Regisseurin und Autorin unterwegs und ich bilde Schauspieler und Schuspilerinnen aus. Was ich ihnen mitgeben möchte: Seid geduldig, probiert aus und macht das selbstbewusst.»
Und Björn Graf Bernadotte erzählt von «seinem» sozialen Projekt, mit dem lernschwache Jugendliche unterstützt werden. «Damit kann ich der Gesellschaft sozusagen etwas von dem zurückgeben, das mir das Leben zugedacht hat.»
Markus Bösch



