Ende der Projektidee «Pier 8590»

  23.09.2026 Romanshorn: offizielle Mitteilungen

Die Stadt Romanshorn verfolgt die städtebauliche Projektidee eines Piers am Bodenseeufer nicht weiter. Nach vertiefter Prüfung schätzt sie deren Bewilligungsfähigkeit als zu gering ein.

Eine unabhängige juristische Einschätzung bestätigte der Stadt die schwachen Erfolgsaussichten. Ausschlaggebend ist ein Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK), das das Projekt im Hinblick auf das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) kritisch beurteilt. Bereits das kantonale Departement für Bau und Umwelt kam deshalb zu einem negativen Schluss. 

Alternatives Projekt wird geprüft
Das Projekt «Pier 8590» sah einen öffentlich zugänglichen, mehrere hundert Meter langen Pier mit Plattform oder Pavillon vor. Für das Projekt waren zwei Millionen Franken aus dem Börsengang der Thurgauer Kantonalbank vorgesehen.

Die Stadt prüft nun, unter welchen Voraussetzungen diese Gelder für ein alternatives Projekt in Romanshorn abgerufen werden könnten.

Geringe Aussicht auf Bewilligungsfähigkeit: Das Projekt «Pier 8590» wird nicht weiterverfolgt. Bild: Stadt Romanshorn


 


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